{"id":1229,"date":"2010-07-01T14:53:14","date_gmt":"2010-07-01T13:53:14","guid":{"rendered":"http:\/\/trachtenverband-unterfranken.de\/wordpress\/?p=1229"},"modified":"2010-07-01T14:53:14","modified_gmt":"2010-07-01T13:53:14","slug":"60-jahre-trachtenverein-rothlein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.trachtenverband-unterfranken.de\/?p=1229","title":{"rendered":"60 Jahre Trachtenverein R\u00f6thlein"},"content":{"rendered":"<h4>3. Gaufest vom 31.Juli bis 2. August<\/h4>\n<p>\u201eDer Volkstrachten &#8211; Verein R\u00f6thlein wurde 1950 Jahren auf Initiative von Georg Bachmann und 14 Heimatverbundenen Gemeindemitgliedern ins Leben gerufen. Als erster Vorstand wurde der Gr\u00fcnder Georg Bachmann gew\u00e4hlt. Der aus Schweinfurt, wo er Mitglied des Volks- und Gebirgstrachtenverein 02 war, nach R\u00f6thlein kam. Von dort brachte er seine Liebe zur Heimatverbundenheit und den Wunsch, die alten Sitten und Br\u00e4uche zu erhalten, mit.\u201c (aus der Chronik des Trachtenvereins zur 40 Jahrfeier 1990)<\/p>\n<p>Dies war der Beginn einer abwechslungsreichen Vereinsgeschichte. In diesem Jahr blickt der Verein nun auf 60 Jahre zur\u00fcck und feiert das Jubil\u00e4umsfest als 3. Unterfr\u00e4nkische Gautrachtenfest vom 31. Juli bis 2. August mit Festzelt am Trachtenplatz in R\u00f6thlein. H\u00f6hepunkte sind der Gottesdienst am Sonntag, 1. August um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus und der Trachtenzug durch R\u00f6thlein am Nachmittag mit anschlie\u00dfenden Ehrent\u00e4nzen der Vereine. Am Montag schlie\u00dft sich ein Dekanatsseniorentag an.<\/p>\n<p>Viel H\u00f6hen und Tiefen musste der Verein in den Jahren zur\u00fccklegen. Zun\u00e4chst musste man sich, um den Dorffrieden wieder herzustellen, aufgefordert vom damaligen Pfarrer M\u00fcller, dem Werkvolk anschlie\u00dfen. Schon Ende 1953 bildete sich eine Trachtenkapelle, die sich leider schon in den 70er Jahren wieder aufl\u00f6ste. Nach 17 Jahren legte aus Gesundheitsgr\u00fcnden der erste Vorsitzende Georg Bachmann sein Amt nieder und schon im Oktober 1970, kurz nach dem Erntedankfest verstarb er viel zu fr\u00fch.<\/p>\n<p>Auf ihm folgten als Vorsitzende Ewald Schlembach, Walter Br\u00e4utigam, Waldemar Hertlein, G\u00fcnter Jobst und Georg Eberhorn. Vor allem der Ehrenvorsitzende Walter Br\u00e4utigam pr\u00e4gte in all den vielen Jahren den Verein. In seine Zeit fiel die Einf\u00fchrung der Plankirchweih, ein typisch fr\u00e4nkisches Fest im Raum Schweinfurt, das seit 1988 in jedem Jahr am letzten Wochenende im Juni gefeiert wird. Dieses Fest war und ist ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr den Verein, denn aus der Planpaarjugend k\u00f6nnen immer wieder neue, junge Mitglieder f\u00fcr den Verein gefunden werden. Auch der 2007 gew\u00e4hlte, amtierende Vorsitzende Matthias Planitzer fand so zum Verein und vertritt seine neue Heimat, auch wenn er aus dem Erzgebirge stammt, hervorragend.<\/p>\n<p>Der Verein hat im Jubil\u00e4umsjahr 110 Mitglieder, sowie eine Kindergruppe mit ca. 10 Mitglieder und an der Kirchweih nehmen in diesem Jahr 8 Planpaare teil.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6thlein geh\u00f6rt zum Schweinfurter Mainbogen<\/strong><\/p>\n<p>Die im Zuge der Gebietsreform 1978 aus den ehemals selbst\u00e4ndigen Gemeinden Heidenfeld, Hirschfeld und R\u00f6thlein gebildete Gro\u00dfgemeinde R\u00f6thlein liegt ca. 7 km s\u00fcdlich der kreisfreien Stadt Schweinfurt im sogen. &#8222;Schweinfurter Becken&#8220;.<\/p>\n<p>R\u00f6thlein wurde 1179 erstmals als eigenst\u00e4ndige Ortschaft urkundlich erw\u00e4hnt. Siedlungszusammenh\u00e4nge und die \u00e4ltesten Formen der Ortsnamen weisen darauf hin, dass R\u00f6thlein aus einer kleinen Rodung auf Rheinfelder Markt (\u201eRothreinfeld\u201c) erwachsen ist. Diese Ursprungsgemeinde \u201eRheinfeld\u201c ist erstmals bereits am 21.11.889 urkundlich erw\u00e4hnt. Teile des Ortes wurden im 12. Jahrhundert an das W\u00fcrzburger Domkapitel verkauft und seit dem ausgehenden Mittelalter befand sich dieser im unbestrittenen Besitz der Gemeinde- und Dorfherrschaft R\u00f6thlein. R\u00f6thlein war im Mittelalter Filiale der Pfarrei Grafenrheinfeld. 1744 kam es zum Bau der eigenen dem Apostel Jakobus d. \u00c4. geweihten Kirche, welche 1893\/94 durch den heute bestehenden Neubau ersetzt wurde. R\u00f6thleins Wirtschaft war ehedem vom Fischfang, dem Betrieb einer M\u00fchle und vom Erwerbsgartenbau (Krautkulturen) bestimmt. Heute ist R\u00f6thlein vor allem Wohnort f\u00fcr viele Pendler in die nahe Stadt Schweinfurt. Durch die verkehrsg\u00fcnstige Lage, in der Mitte Deutschlands, haben sich in den letzten Jahren mehrere Speditionen niedergelassen. In der Landwirtschaft finden wir fast keine Viehhaltung mehr, daf\u00fcr auf den \u00c4ckern Spargel, Gurken, Getreide und Zucker\u00fcben. Mit Haupt und Nebenwohnsitz wohnen ca. 4900 B\u00fcrger in der Gro\u00dfgemeinde, im Ortsteil R\u00f6thlein sind es ca. 2450. (Stand 1.1.2008)<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Volkstrachten &#8211; Verein R\u00f6thlein wurde 1950 Jahren auf Initiative von Georg Bachmann und 14 Heimatverbundenen Gemeindemitgliedern ins Leben gerufen. Als erster Vorstand wurde der Gr\u00fcnder Georg Bachmann gew\u00e4hlt. Der aus Schweinfurt, wo er Mitglied des Volks- und Gebirgstrachtenverein 02 war, nach R\u00f6thlein kam. 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