{"id":930,"date":"2010-02-24T18:47:48","date_gmt":"2010-02-24T17:47:48","guid":{"rendered":"http:\/\/trachtenverband-unterfranken.de\/wordpress\/?p=930"},"modified":"2010-02-24T18:47:48","modified_gmt":"2010-02-24T17:47:48","slug":"das-heilige-grab-von-geldersheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.trachtenverband-unterfranken.de\/?p=930","title":{"rendered":"Das &#8222;Heilige Grab von Geldersheim&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Das heilige Grab, auch Ostergrab genannt, stellt bildhaft die Geschehnisse der Ostertage dar. Die lebensgro\u00dfe Christusfigur l\u00e4sst sich durch eine Mechanik nach unten bewegen. Mit einer Art Flaschenzug kann man den auferstandenen Heiland in den oberen Bereich des Ostergrabes emporheben. Zwei weitere Vorrichtungen erm\u00f6glichen auch die Monstranz in den \u201eHimmel&#8220; zu erheben, sowie das Kreuz, das aus Glasteilen besteht, zu beleuchten.<br \/>\nDas Aufstellen des Ostergrabes in den Kartagen war seit jeher die ehrenvolle Aufgabe des \u00f6rtlichen Schreiners. Das Geldersheimer Ostergrab stammt aus der Zeit um 1900. Es wurde von Pfaffenhofen mit der Bahn \u00fcber Oberwerrn nach Geldersheim versandt. Man sagt, es sei das Verm\u00e4chtnis einer Magd gewesen, die ihr ganzes Verm\u00f6gen f\u00fcr das hl. Grab aufgebracht habe. In seiner gesamten H\u00f6he d\u00fcrfte es ca. 9 Meter erreichen.<br \/>\nBis in die 50-er Jahre wurde das Ostergrab an Gr\u00fcndonnerstag in unserer Kirche vor dem Hochaltar aufgestellt. Am Karfreitag stand das Grab Jesu im Mittelpunkt. Der auferstandene Heiland war noch nicht zu sehen. In der Osternacht wurde die Auferstehung Jesu gefeiert. Der Christus-Leichnam wurde nach unten gefahren und der Auferstandene Heiland stieg empor. Dazu wurde ein \u201ebengalisches Feuer&#8220; entz\u00fcndet dass den Chorraum der Kirche in ein rotes Licht tauchte. Am Ostersonntag wurde vor die Grabesh\u00f6hle ein farblich passender Altar gestellt, der die Grablege Jesu v\u00f6llig verdeckte.<br \/>\nDa das Ostergrab in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten ist, hat der Geldersheimer Verein f. Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V. 1996 den Zustand des Grabes feststellen wollen. Beim Aufbau in der Turnhalle waren alle \u00fcber den guten Erhalt \u00fcberrascht und wollten deshalb allen Geldersheimern und Interessierten die M\u00f6glichkeit geben, das heilige Grab&#8220; zu besichtigen. 1998 wurde es dann in den Wochen vor Ostern in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Geldersheim aufgestellt und so der \u00d6ffentlichkeit wieder einmal zug\u00e4nglich gemacht. In diesem Jahr wird nun das Hl. Grab von Geldersheim wieder einmal in der Pfarrkirche Vom 13.03.2010 bis zum 25.03.2010 zu sehen sein. Die Initiative dazu kam von Mitgliedern der Pfarrgemeinde und des Vereins f. Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V.<\/p>\n\n<p><strong>Gabriele Lenz\u00a0 Oliver Brust<\/strong><\/p>\n<p>Zu den beigef\u00fcgten Fotodokumenten:<br \/>\nBild 1 zeigt das Hl. Grab aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Es zeigt die Szenerie nach der Auferstehung. Das Grab ist leer und im mittleren bereich ist der Auferstandene zu sehen. Man achte dabei auf die damals noch vorhandenen bunten Fensterscheiben.<br \/>\nBild 2 ist 1998 entstanden als das Hl. Grab zum letzten Mal in der Pfarrkirche gestanden hat. Es zeigt sowohl den Auferstandenen als auch Jesus im Grab. Diese Darstellung war Original so nie zu sehen. Entweder Jesus im Grabe liegend und in den Wolken das Osterlamm oder der Auferstandene (der dann das Osterlamm verdeckt) und ein leeres Grab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das heilige Grab, auch Ostergrab genannt, stellt bildhaft die Geschehnisse der Ostertage dar. 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