Silvia und Erich Wolf gründeten vor 30 Jahren ihr Trachtenstoffgeschäft in Burgsinn. Zum Jubiläum gab es einen Sonderverkauf bei Silvia und Erich. 1. Gauvorstand Oliver Brust und Trachtler aus verschiedenen Vereinen gratulierten.
Kategorie: Allgemein
Uwe Neugebauer ist verstorben
Der Trachtenverband Unterfranken e.V.
trauert um
Uwe Neugebauer
12.10.1969 – 22.03.2015
Unser Gaukassier Uwe ist am 22.03.2015 plötzlich und unerwartet verstorben.
Rosi Brauner hat mich heute informiert, dass die Beerdigung von unserem lieben Uwe am Dienstag, 07.04.2015, in Kleinochsenfurt ist:
Gottesdienst um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche,
anschließend gemeinsamer Zug zum Friedhof zur Urnenbeisetzung,
danach Leichenschmaus im Gasthaus Weißes Lamm in Kleinochsenfurt. Ich bitte alle Trachtenvereine um eine Trauerabordnung möglichst mit Vereinsfahne. Wir wollen unseren Uwe auf seinem letzten Weg begleiten.
In betroffener Anteilnahme
Oliver Brust
Traueradresse:
Markus Neugebauer (Bruder)
Saarbachstr. 7
97199 Ochsenfurt
Tritt fest auf, machs Maul auf
31.03.2015 14:02 von Marianne Hinterbrandner (Gauvorstand Altbayrisch-Schwäbischer Gauverband)
Für die Trachtenbewegung gelebt
Ehrenvorsitzender des Historischen Burschenvereins verstorben
Der langjährige Ehrenvorsitzende des Historischen Burschenvereins Sommerhausen
Kaspar Mündlein, ist im Alter von 87 Jahren verstorben.
Er war in jungen Jahren schon für den Verein als Trachtler aktiv.
1944 trat er dem Burschenverein bei.
Von 1948 bis 1955 war er im Vereinsschuss tätig und wurde dann 1956 zum 2.Vorsitzenden gewählt.
Am 6. Januar 1970 übernahm er das Amt des 1.Vorsitzenden das er zum Wohle des Verein und der Trachtensache bis 1994 mit viel Engagement ausführte.
1995 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Burschenvereins und zum Ehrenmitglied des Trachtenverbandes Unterfrankens ernannt.
Im gleichen Jahr erhielt er auch die Auszeichnung, für die Verdienste in einen Ehrenamt, vom damaligen Landrat Dr. Schreier feierlich überreicht.
Mit dem Tod von Kaspar Mündlein verliert der Burschenverein eines seiner längsten und treuesten Mitglied.
Der Historische Burschenverein wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Bayernbund-Mundart-Buch
Bayernbund-Mundart-Buch bei Bayerischem Trachtenverband vorgestellt – Bestellmöglichkeiten für Jugendgruppen, Kindergärten, Schulen und Interessierte
Bayern/Raubling (hö) – Nach vielfältiger Vorarbeit hat im Vorjahr der Bayernbund das Lesebuch „Freude an der Mundart, Grundlagen und Anregungen für Kindergärten, Schulen und Jugendgruppen“ herausgegeben. Am umfangreichen Projekt waren beteiligt der Integrationskindergarten Frasdorf, die Kindergärten Aschau und Hirnsberg sowie die Grundschulen Halfing, Söllhuben, Bernau und Seeon, die Grund- und Mittelschulen Obing, Chieming, Ruhpolding und Neubeuern, die Mittelschule Prien, die Johann-Rieder-Realschule Rosenheim, das Hertzhaimer Gymnasium Trostberg und das Gymnasium Schloss Ising. Das 208 Seiten starke und farblich reich bebilderte Lesebuch wurde nunmehr bei der Frühjahrstagung des Bayerischen Trachtenverbandes im WWK-Bildungszentrum in Reischenhart im Landkreis Rosenheim den Delegierten aus den 22 Gauverbänden aus ganz Bayern vorgestellt. Autor, Herausgeber, Ministerialdirigent a. D. und Projektleiter Dr. Helmut Wittmann, erläuterte die Vorzüge des Werkes für Unterricht, Schulungen und Fortbildungen bei Kindergärten und Schulen. „In Bayern ist die Aufgabe der Schulen, Kenntnisse von Geschichte, Kultur, Tradition und Brauchtum Bayerns zu vermitteln, in der Bayerischen Verfassung und im Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verankert. Deshalb sieht zum Beispiel der Lehrplan vor, dass im Deutsch-Unterricht mundartliche Gedichte und Lieder besprochen werden. Auch viele Schul-Projekte befassen sich mit Dialekten“ – so Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich bei seinen lobenden Worten zur Herausgabe des Lesebuches. Und Max Bertl, Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes mit rund 165.000 erwachsenen und 100.000 jugendlichen Mitgliedern ergänzte die Aussagen des Staatssekretärs mit den Worten: „Mundart und Dialekt sind zentrale Eigenschaften eines Bayern, diese zu pflegen und zu fördern gehört zu unseren Grund-Aufgaben“ – und so empfahl Max Bertl das Werk, das für Kindergärten, Schulen und Jugendgruppen kostenlos (zuzüglich Versandkosten) sowie für weitere Interessenten für 5 Euro erhältlich ist beim Bayernbund e.V., Münchner Straße 41, 83022 Rosenheim, Telefon 08031-9019140 oder per email: bayernbund@t-online.de erhältlich ist.
Fotos: Hötzelsperger – 1. Dr. Helmut Wittmann, Projektleiter des Mundart-Lesebuches vom Bayernbund. 2. Titel des Buches. 3. Vorstellung des Buches in der Mittelschule in Prien.
Nähere Informationen: www.bayernbund.de – www.trachtenverband-bayern.de
| Anton Hötzelsperger, 83209 Prien a. Chiemsee, OT Prutdorf, Waldweg 1 Telefon 08051-3604 oder 0179-5021524 Büro für Öffentlichkeitsarbeit |
Trachtenkulturzentrum in Holzhausen wird am 2./3. Mai 2015 eingeweiht
Bayerns Trachtler tagten in Obermühl bei Raubling
Im WWK-Forum in Obermühl in der Gemeinde Raubling im Landkreis Rosenheim treffen sich seit 38 Jahren die Mitglieder des Landesausschusses vom Bayerischen Trachtenverband zu ihrer Frühjahrstagung. Der Vorstand, die Gauvorstände aus den 22 Gauverbänden, die Sachgebietsleiter sowie zugeladene Fachleute und Ehrengäste stimmen sich dabei an zwei Tagen über die wichtigsten Maßnahmen für das bevorstehende Trachtenjahr ab.
Schwerpunkte der heurigen Zusammenkunft waren die Fertigstellung des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen im Landkreis Landshut, deren Einweihung und offizielle Eröffnung nach gut zehnjähriger Planungs- und Bauzeit nunmehr für den 2. und 3. Mai 2015 stattfindet. Ein weiterer Gedankenaustausch erfolgte mit Dr. Helmut Wittmann vom Bayernbund, der das Buch „Freude an der Mundart“ vorstellte. Dieses Buch zeigt Wege auf, wie wir künftig unsere baierische Sprache und deren regionale Dialekte in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten stärken können, sollen und müssen.
In ihren Grußworten bedankten sich Rainer Gebhart von der WWK, Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler und die dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Raubling Monika Marx bei den Trachtlern für ihren wertvollen Dienst zugunsten der Heimat- und Brauchtumspflege, für die Jugend und letztlich für das gesamte gesellschaftliche Gemeinwohl. Landrat Wolfgang Berthaler zeigte sich erfreut über die hohe Brauchtumsqualität im Landkreis Rosenheim, der heuer gleich dreimal Gastgeber bei den Gautrachtenfesten von Chiemgau, Inngau und Gauverband I ist.
In seinem Bericht bedankte sich Max Bertl ausdrücklich bei den Gauvorständen für 10 Jahre gemeinschaftlicher Arbeit am Trachtenkulturzentrum. Die von den Gauen spendierten Zimmereinrichtungen im Jugendbildungshaus zeigen nicht nur den Zusammenhalt im Bayerischen Trachtenverband, sondern stellen durch die Vielfalt der Ideen auch die Unterschiede in den einzelnen Regionen dar. Sein besonderer Dank galt auch den mehr als 1.000 freiwilligen Helfern, die über 30.000 Arbeitsstunden eingebracht haben. „Das ist deutschlandweit einmalig“ lobt Bertl. Sie alle sind am 2. Mai recht herzlich eingeladen, zusammen mit den rund 280 geladenen Ehrengästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft die Einweihung unseres Trachtenkulturzentrums mitzufeiern. Am Sonntag, den 3. Mai ist Tag der offenen Tür. An diesem Tag kann das Projekt dann von allen interessierten Bürgern und Trachtlern von 10 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden.
hö/Hans Menzinger
Fotos: Der Landesausschuss des Bayerischen Trachtenverbandes beim WWK-Bildungszentrum in Reischenhart, Gemeinde Raubling. Ein Grußwort sprach auch Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler (im Bild zusammen mit Landesvorsitzendem Max Bertl).
Nähere Informationen: www.trachtenverband-bayern.de
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