Nachruf Adi Müller

Liebe Trachtenfreunde,

der Trachtenverband Unterfranken e.V. trauert um seinen langjährigen Vortänzer und Vorstand Adi Müller.

Foto: HVTV Würzburg

Adi war zunächst Gebirgstrachtler im Trachtenverein Würzburg 03 und übernahm 1972 das Amt des Bezirksvorplattlers im Bezirk Unterfranken der Vereinigung bay. Volkstrachtenvereine links der Donau e.V. Nachdem der Würzburger Verein sich auf die fränkische Volktracht des Ochsenfurter Gaus umgestellt hatte, war er von 1984 an bis 1992 Bezirksvortänzer und kümmerte sich somit insgesamt 20 Jahre lang um den Erhalt und die Weitergabe der Volkstänze in Unterfranken. 1992 übernahm er das Amt des Bezirksvorstands und leitete die Geschicke des Bezirkes weitere 10 Jahre.

In seine Amtszeit als 1. Vorstand fiel die Umbenennung des Bezirks Unterfranken in der Vereinigung links der Donau in den Trachtenverband Unterfranken e.V., welcher damals weiterhin noch ein Bezirk der Vereinigung war. Im November 2002 wurde er zum Gauehrenmitglied ernannt. Neben seinem Einsatz in Unterfranken war er auch Vorsitzender der Vereinigung links der Donau und stellv. Landesvorsitzender des Bay. Trachtenverbandes.

Der Bayerische Trachtenverband zeichnete ihn mit der goldenen Lehrer-Vogel-Medaille aus. Im Trachtenverband Unterfranken, der ab 2006 ein eigenständiger Gau im Bayerischen Trachtenverband wurde, hat er sich immer wieder mit guten Ratschlägen und Impulsen eingebracht und war bei den Vereinen ein geschätzter Trachtenkamerad.

Lieber Adi, wir werden Dich in ehrender Erinnerung behalten.
Deine Trachtenbrüder und -schwestern aus Unterfranken.

Treu dem guten alten Brauch

Oliver Brust, Gauehrenvorstand
Im September 2026

Nachruf: Röthleiner Urgestein Walter Bräutigam ist tot.

Walter Bräutigam – der langjähriger Vorsitzender, Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender des Volkstrachtenvereins Röthlein ist am Samstag 7.März im Leopoldinakrankenhaus in Schweinfurt im Alter von 88 Jahren gestorben.

Im Februar 1960 trat er dem Volkstrachtenverein Röthlein bei. Insgesamt 20 Jahre war er dessen Vorsitzender und wurde anschließend zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In seiner ersten Periode 1973-1979 wurde vor allem das neu errichtete Trachtenheim ausgebaut und der Trachtenplatz in der Friedhofstraße hergerichtet. Später erfolgte der Anbau der Halle mit neuer Toilettenanlage und die Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten.

Unter seiner 20-jährigen Vereinsführung wurde zudem das offene Liedersingen und der Dreikönigstanz ins Leben gerufen. Mehrere Besuche des Oktoberfestes in München mit der Teilnahme am Trachten- und Schützenzug organisierte er ebenso wie zwei Bezirkstrachtenfeste. Gegen Widerstände setzte er sich unermüdlich für die Röthleiner Plankirchweih ein. Durch seine guten Kontakte und den Einsatz bei den Anwohnern trug er dazu bei, dass die Plankirchweih 1988 erstmals durchgeführt werden konnte. Als besondere Attraktion sprang Bräutigam in Tracht mit Bierhahn und Bierknüpfel in der Hand aus 2500 Meter Höhe und landete nicht – wie geplant – sicher auf dem Sportplatz, sondern für die nächsten sechs Monate mit einem komplizierten Schienbeinbruch im Krankenhaus. Zum 20-jährigen Bestehen der Plankirchweih erhielt Walter 2008 die Dankurkunde der Gemeinde.

Bis zu Letzt besuchte er die Feste des Trachtenvereins Röthlein mit seiner Lebensgefährtin Martha Hofmann und half, solange er konnte, bei den Festvorbereitungen und auch bei den Baumaßnahmen des Trachtenvereins mit.

Für seine Dienste zur Erhaltung der Tracht und der Tradition und seinem vielseitigen ehrenamtlichen Engagement wurde er 2007 mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet und der Landkreis Schweinfurt ernannt ihn 2024 zum einem seiner Ehrenbürger.

Am kommenden Freitag, 13. März um 14:30 Uhr, werden wir uns von Walter Bräutigam in einem Trauergottesdienst in der Pfarrkirche in Röthlein mit der anschließenden Beisetzung verabschieden.

Albert Hein, Vorsitzender Volkstrachtenverein Röthlein

Wir trauern um Anton Böhm …

Liebe Trachtenfreunde,

die Vorsitzende der ARGE Fränkische Volksmusik Unterfranken Inka Pfister hat uns informiert, dass Anton Böhm aus Vasbühl am 8.11.2025 im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Mit seinem musikalischen Wirken hat er vielen Volkstänzern mit seiner Volksmusik Freude bereitet und war sehr bekannt und beliebt in der Tanz-Szene. Die Schrolla-Musikanten und der Musikverein Vasbühl verlieren mit ihm einen Mann der ersten Stunde, der bis zuletzt noch aktiv war.

Wir werden ihn in ehrendem Gedenken bewahren.

Die Beerdigung findet am 13.11.25 um 14.00 Uhr in Vasbühl statt.

O. Brust
Gauehrenvorstand

Nachruf für Lothar Bohne

Ehrenmitglied des Historischen Burschenvereins verstorben

Das langjährige Ehrenmitglied des Historischen Burschenvereins Sommerhausen
Lothar Bohne, ist im Alter von 73 Jahren verstorben.

Er war in jungen Jahren schon für den Verein als Trachtler aktiv. 1965 trat er dem Burschenverein bei.

Lothar war von 2003 bis 2019 im Vereinsausschuss tätig. Für seine langjährige Mitarbeit im Verein wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Mit dem Tod von Lothar Bohne verliert der Burschenverein ein langjähriges Mitglied.

Der Historische Burschenverein wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

1.Vorsitzender Werner Schönig,

Nachruf für Wolfgang Gößmann

Werte Trachtlerinnen und Trachtler

Der Sennfelder Trachtenverein muss Abschied von Wolfgang Gößmann nehmen.

Die Mitglieder sind tief betroffen über seinen plötzlichen Tod.

Wolfgang hat den Verein von 2011-2013 als 2. Vorsitzender und seit 2013 als 2. Kassier im Ehrenamt unterstützt.

Mit ihm verliert der Verein einen hilfsbereiten, freundlichen, engagierten und wertvollen Kameraden und Freund.

Wolfgang war immer bereit zu helfen und hat weit über seine Verantwortung als 2. Kassier hinaus den Sennfelder Trachtenverein unterstützt.

Seine Zuverlässigkeit, sowohl in der Tanzgruppe als auch in der Vereinsverwaltung, wird schwer zu ersetzen sein.

Lieber Wolfgang, vergelts Gott

Helmut Büschel, 1.Vorsitzender

Nachruf für Adolf Geyer

Der Sennfelder Trachtenverein muss Abschied nehmen von seinem Ehrenmitglied Adolf Geyer, der am 09. Februar im Alter von 88 Jahren verstarb.

Seit seinem Eintritt in den Trachtenverein 1949 hat unser Adolf seine ganze Kraft, sein Wissen und sein Organisationstalent dem Verein, auch insbesondere der Trachtenkapelle geschenkt.

Als 2.Kassier war er schon 1973-1978 und als 1. Kassier von 1978-2013 dem Verein eine große Stütze.

Sein ganzes Herz gehörte seit 1950, seit der Gründung der Sennfelder Trachtenkapelle, seiner Musik als Schlagzeuger und Sänger. Als Organisator gab Adolf auch hier den Takt an. Unverkennbar, bei unzähligen Festzügen, war sein Klang auf der Marschtrommel.

Beim Bau des Musikpodiums, der Bierhütte und der Kaffeebar zur Semflder Kirm sowie beim Bau unserer Trachtenhalle hatte Schreiner Adolf weit mehr als nur maßgeblichen Anteil. Er sprühte immer voller Ideen und war bei jeder Veranstaltung mit vollem Herzen aktiv dabei.

Der Sennfelder Trachtenverein und die Semflder Kirm haben Adolf Geyer unzähliges zu verdanken. Vielen unserer verstorbenen Mitglieder hat Adolf zusammen mit seiner Hella zu einem würdevollen Abschied verholfen, genauso würdevoll wollen wir uns von Ihm verabschieden und Adolf ein ehrendes Gedenken bewahren.

Vergelts Gott.

Helmut Büschel
1. Vors. Trachtenverein Sennfeld