Ehrungen beim Volkstrachtenverein Markt Einersheim

Am Samstag den 01. Dezember fand die Weihnachtsfeier des Volkstrachtenvereins Markt Einersheim statt. Zu dieser vorweihnachtlichen Atmosphäre passten sehr gut die Ehrungen einiger langjähriger Mitglieder.

Maria Deininger ist vor 25 Jahren dem Verein beigetreten. Sie war einige Jahre aktive Trachtlerin. Inzwischen ist sie passives Mitglied, unterstützt uns aber, wenn ihre Hilfe gebraucht wird, immer noch tatkräftig.

Ortwin Klau ist schon seit 50 Jahren (passives) Mitglied.
Ebenfalls seit 50 Jahren ist Erwin Maier Vereinsmitglied und in all den Jahren aktiver Trachtler. Über einen langen Zeitraum gestaltete er als Ausschussmitglied das Vereinsleben mit und ist immer noch zur Stelle, wenn ein „Einsatz“ angesagt ist.

Der 1. Vorsitzende Dr. Rolf Lupold bedankte sich bei den Jubilaren und überreichte ihnen die silbernen bzw. goldenen Vereinsabzeichen. Zusätzlich ernannte er Ortwin Klau und Erwin Maier zu Ehrenmitgliedern.

Der zweite 25jährige, René Schurek, war schon als kleiner Junge bei Festumzügen und Tanzauftritten dabei. Beruflich hat es ihn vor einiger Zeit nach München verschlagen, jedoch hält er dem Verein als passives Mitglied weiterhin die Treue. Leider konnte er bei der Weihnachtsfeier nicht anwesend sein.

Drei weitere Trachtler konnten sich über besondere Ehrungen freuen. Klaus Hering und Renate Hartmann sind seit 40 Jahren und August Hüßner sogar seit 60 Jahren Trachtenträger und während all der Jahre nicht nur bei offiziellen Veranstaltungen dabei, sondern auch im Einsatz, wenn Arbeit anstand. Darüber hinaus war Klaus Hering sehr lange für die Vereinsfahne zuständig und die beiden anderen wirkten im Ausschuss mit.

Der 2. Vorsitzende der Vereinigung links der Donau, Reinhold Meier, und der 3. Vorsitzende vom Gau Unterfranken, Kurt Weber, überreichten Klaus Hering und August Hüßner Ehrennadeln und Urkunden und dankten ihnen für ihre langjährige Treue zur Tracht.

Renate Hartmann war leider verhindert und konnte an der Ehrung nicht teilnehmen.

Ehrung für 60 Jahre aktives Trachttragen für Willi Müller und Adi Müller

(Albert Hein): vlnr: Willi Müller, 1. Gauvorstand Oliver Brust, Adi Müller.
(Albert Hein): vlnr: Willi Müller, 1. Gauvorstand Oliver Brust, Adi Müller.

Im Rahmen der Gauversammlung am 07.05.2017 wurden in Oberelsbach zwei verdiente Trachtlerpersönlichkeiten für 60 Jahre aktives Trachttragen von 1. Gauvorstand Oliver Brust geehrt.

Willi und Adi Müller können auf 60 Jahre aktive Trachtlertätigkeit zurückblicken. Beide begannen 1952 in der Jugend des Heimat- und Volkstrachtenvereins 1903 Würzburg.

Willi wurde im Jahre 1956 als aktives Mitglied aufgenommen und gleich zum 2. Vorplattler gewählt. Er war 6 Jahre Schriftführer, 6 Jahre 1. Vorsitzender, 6 Jahre 2. Vorsitzender sowie 6 Jahre 2. Vorplattler. 1995 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Beruflich zog es ihn nach Nürnberg und er schloss sich dem Volkstrachtenverein Buchenbühl an. 1995 wurde er zum Schriftführer der Vereinigung bayerischer Volkstrachtenvereine links der Donau gewählt. Dieses Amt übte er 16 Jahre aus. Für seine Verdienste wurde er 2010 zum Ehrenmitglied der Vereinigung links der Donau ernannt.

Adi Müller wurde 1957 als aktives Mitglied aufgenommen. In seinem Verein war er 23 Jahre 1. Vorsitzender , 8 Jahre 1. Vorplattler, 4 Jahre
Jugendleiter. 1995 wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Beim Bayerischen Trachtenverband war er 8 Jahre 3. Landesvorsitzender und 6 Jahre stv. Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes. Bei der Vereinigung links der Donau war er 6 Jahre 2. und 6 Jahre 1. Vereinigungsvorsitzender. Beim Trachtenverband Unterfranken begann er als 1972 als Bezirksvorplattler. Nach 12 Jahren wurde er dann für weitere 10 Jahre zum Vorsitzenden des Sachausschusses Volkstanz und Schuhplattler gewählt. 1984 wurde er Bezirksvorsitzender. Nach 10 Jahren gab er dieses Amt 1994 wieder ab.

Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Ehrungen:
– Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
– Lehrer-Vogel-Medaille des Bayerischen Trachtenverbandes in Gold
– Vom Fastnachtsverband den „Til von Franken“ Zum Ehrenmitglied wurde er
ernannt:
– vom Bayerischer Trachtenverband
– von der Vereinigung links der Donau
– vom Trachtenverband Unterfranken
– von den „Kranzbergler“ München
– vom Volkstrachtenverein „Die Semflder“ Sennfeld

1. Gauvorstand Oliver Brust würdigte die beiden Brüder für ihr umfassendes Wirken als Trachtler und dankte ihnen mit einer Urkunde.

 

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Georg Huppmann aus Geldersheim/Lkrs. Schweinfurt/Ufr.

 

Foto (Uta Baumann, LRA Schweinfurt) vlnr. 1. Bgm. Oliver Brust, Georg Huppmann, der die Auszeichnung des Ministerpräsidenten erhielt, Landrat Florian Töpper, Wilfried Brust (1. Vors. des Verein für Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V.)

Als ein Vorbild für viele – so bezeichnete Landrat Florian Töpper Georg Huppmann aus Geldersheim. Er engagiert sich seit vielen Jahren in hohem Maße
ehrenamtlich. Als Anerkennung hat Landrat Töpper im Rahmen einer kleinen Feierstunde nun das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt überreicht. Wilfried Brust, 1. Vorsitzender des Verein für Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V. hat Georg Huppmann für diese Auszeichnung vorgeschlagen.

Georg Huppmann aus Geldersheim wird von seinen Mitmenschen als liebenswert,sehr hilfsbereit und engagiert beschrieben. Jene Eigenschaften bringt er im Verein für „Heimat- und Brauchtumspflege Geldersheim e. V.“, bei dem er überdies auch Gründungsmitglied ist, seit Jahrzehnten ein. Sei es im Vereinsvorstand, als Fahnenträger bei verschiedenen Anlässen oder als Gerätewart. Huppmann ist stets zur Stelle, wo seine Arbeitskraft und Kreativität gefragt ist. So schreinert und repariert er beispielsweise die Gerätschaften im Geldersheimer Heimatmuseum, das er mit Vereinskollegen in Gemeinschaftsarbeit eingerichtet hat oder bewahrt die Heimat- und Brauchtumspflege auf andere Art und Weise.

Georg Huppmann ist Hauptdarsteller in Mundart bei Theaterstücken und anderen Feierlichkeiten und auch in der Tanzgruppe des Vereins aktiv. Er ist Trachtenträger seit 1988. Bei den Trachtenfesten 1998 und 2013 war der gelernte Schreiner mit seinen handwerklichen Begabungen nicht wegzudenken. Auch bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Dorfjubiläums, 1250 Jahre Geldersheim, im Jahr 2013, war er mit seinen Anregungen und Ideen eine tragende Säule. Auch kommunalpolitisch engagiert sich Georg Huppmann. Seit 1996 ist er Mitglied des Gemeinderats und mittlerweile in der vierten Wahlperiode. Außerdem ist er Wahlhelfer, Ortsvorsitzender der Freien Wähler Geldersheim e. V. und langjähriger Blutspender. Die Trachtenkameraden aus Geldersheim gratulieren Georg Huppmann herzlich zudieser Auszeichnung.

Weihnachtsfeier „Die Semflder“ mit Ehrungen

Die Ehrungen verdienter Mitglieder stand im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier des Volkstrachten-Erhaltungsverein „Die Semflder“.

25 jähriges feierten:

Engel Dunja, Lunz Sandra, Martin Anja

Für 40 Jahre geehrt wurden:

Bernhardt Erika, Dürr Helga, Schmidt Sonja, Wegner Katrin, Spiegel Ingrid

Zum Ehrenmitglied ernannt und für 50jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde:

Schneider Martha

Weiter wurden geehrt:

Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Remde Gerda

Für 65 Jahre Mitgliedschaft: Magerhans Erika, Limbach Martha, Bandorf Fritz, Limbach Rudolf, Geyer Hella

Der 1.und die 2. Vorsitzende des Trachtenverbandes Unterfranken, Oliver Brust und Inge Burkhardt-Vatterodt überreichten im Namen des Verbandes Nadeln und Urkunden für 25 Jahre aktives Trachtentragen an Engel Dunja, Lunz Sandra, Martin Anja und für 65 Jahre an Geyer Hella.

Mit der Trachtenhymne würdigten die Mitglieder die Aufnahme des Friedens- und Freudenfestes, die „Semflder Kirm“, in das Bundesverzeichnis der UNESCO des Immateriellen Kulturerbes.

Einen weiteren Grund zum Feiern hatten die Semflder Trachtler durch die Vorstellung der neu restaurierten Vereinsfahne.

Oliver Brust bedankte sich im Namen des Trachtenverbandes Unterfrankes beim Verein für die große Unterstützung zur Ausrichtung der Landesversammlung 2017 in Sennfeld.

 

TREU DEM GUTEN ALTEN BRAUCH

Helmut Büschel, 1. Vorsitzender

„Mein Herz hab‘ ich an die Trachtler verloren“

Ehrenabend im Trachtenverband Unterfranken

„In Franken trifft man immer auf nette Leut“. Besser hätte man es gar nicht ausdrücken können. Erwin Dotzel, Bezirkstagspräsident aus Unterfranken freute sich riesig über seine Ernennung zum Ehrenmitglied im Trachtenverband Unterfranken als Einzelpersönlichkeit.

Wenn auch keinem Verein zugehörig, so ist er Trachtenträger von ganzem Herzen und mit stolzer Brust. „Ich hab‘ mein Herz an die Trachtler verloren“ gibt Erwin Dotzel frei von der Leber weg zu bekennen und das merkt man ihm strahlend auch an. Neben ihm wurden an diesem Ehrenabend noch weitere Mitglieder des Trachtenverbandes Unterfranken Auszeichnungen zu teil. Gudrun Dörr (Trachtenverein Würzburg 03) ist seit 1989 zweite Trachtenberaterin. Ihr hat der Trachtenverband viel zu verdanken. Viele Besucher der Mainfrankenmesse und des Trachtenmarktes in Greding verbinden mit ihr den Trachtenverband. Historische Trachtenteile und Handarbeitstechniken früher und heute sind ihr im Fleisch und Blut übergangen. Auch der Trachtenverein Ochsenfurt stellt mit Rosemarie Brauner eine engagierte Trachtlerin vor. Seit 1999 ist sie aktiv im Trachtenverband, zuletzt als 2. Jugendvertreterin und Leiterin der Gau-Jugendtanzgruppe. Von den Kindern geliebt und geschätzt gibt sie ihr Wissen an die jüngere Generation mit viel Herzblut weiter. Der letzte im Bunde, Jochen Lohnert (vom Trachtenverein Schweinfurt 02) wurde geehrt für 26 Jahre im Amt des Schriftführers. Umrahmt von den Dreispitzmusikern aus Ochsenfurt und der Gautanzgruppe sowie der Gau-Jugendtanz bleibt dieser ehrenvolle Abend sicherlich unvergesslich in Erinnerung.

Eine besonders hohe Auszeichnung, die höchste, die der Bayerische Trachtenverband zu verleihen hat, die Lehrer-Vogel-Medaille, wurde Alfred Dörr für sein Lebenswerk zu teil. Seit 1958 trägt und lenkt er die Geschicke des Trachtenverbandes mit. Der „Bauern Thomas“ wie er respektvoll von den Trachtler genannt wird, war sichtlich gerührt bei seiner Ehrung. Alfred Dörr, ist seit 1953 aktives Mitglied im Heimat- und Volkstrachtenverein Würzburg, seit 1958 Revisor in der Bezirksverwaltung. 1962 2.Vorsitzender und Bezirksvortänzer bis 1984. Leidenschaftlich erforschte er die unterfränkische Tracht, was ihm nach und nach ein enormes Wissen verschaffte, und das er auch gerne an Interessierte weiter gibt Das Amt des Trachtenberaters hatte er inne von 1980 bis 2014. Es war nicht nur ein Amt für, es war Herzensangelegenheit. Er war somit in der Bezirks- und Gauverwaltung insgesmt 56 Jahre engagiert, das schafft in Bayern fast keiner.

Diese Ehrungen sind nicht nur eine hohe Auszeichnung für die jeweiligen Personen. Nein, diese Personen sind Stütze und unermüdliche Förderer und Bekenner der Fränkischen Tracht und leben ihre Heimatverbundenheit mit großer Freude. Eines ihrer wichtigen Anliegen ist die Weitergabe der Sitt‘ und Tracht an die nächste Generation. Dieses Gut, ein Stück Lebensqualität, wie Erwin Dotzel, es treffender nicht ausdrücken konnte, Heimatverbundenheit, ist es Wert zu erhalten und zu fördern.

Stichwort:

Lehrer-Vogel-Medaille: Die höchste Auszeichnung, die der BayerischeTrachtenverband verleihen kann: Die Lehrer-Vogel-Medaille zeichnet Personen aus, die in hervorragender Weise sich für Heimat-, Trachten- und Brauchtumspflege verdient gemacht haben.

 

Die Gesichter spiegeln die Freude wieder. Inmitten eines geselligen Abends und einer großen Schar Trachtler wurden die Ehrungen verliehen: